Deutsche Gesetze verlangen eine klare Trennung von gesponserten Blogposts zum übrigen Content. Außerdem müssen gesponserte Blogposts als Werbung klar erkennbar sein. Bei einem Verstoß drohen Abmahnungen und Strafen. Wichtig: Englische Begriffe wie sponsored oder advertorial in einem deutschsprachigen Blog reichen nicht aus, um diesen Anforderungen zu genügen. Die Begründung ist recht einfach: Es darf nicht vorausgesetzt werden, dass die Leser eines deutschsprachigen Blogs die Bedeutung englischer Begriffe grundsätzlich richtig verstehen.

Das beweist auch die die folgende Infografik, die das Ergebnis einer 2015 von Statista und der Appinio GmbH durchgeführten Studie präsentiert. Mehr als 1.000 Personen sollten erklären, was es bedeutet, wenn ein Beitrag als „Sponsored Post“ betitelt ist. Das ernüchternde Ergebnis: gerade einmal ein Drittel der Befragten verstehen den Begriff und seine Bedeutung richtig!

Infografik: Bedeutung des Ausdrucks "Sponsored Post" für viele junge Internetnutzer unklar | Statista


So schützt Du Dich als Blogger vor Abmahnungen:

Kennzeichne den gesponserten Beitrag mit dem Wort Werbung oder Anzeige.

Erkläre Deinen Lesern optional, was Du für diesen Beitrag bekommst.

Verwende für bezahlte Links gemäß der Google Richtlinien das Attribut nofollow.

So schützen wir Dich vor Abmahnungen:

Wenn Du an einer von trusted blogs vermittelten Kampagne teilnimmst, verlangen wir, dass Dein Beitrag eindeutig als Werbung gekennzeichnet ist, sowie einen Hinweis auf weitere Informationen enthält (siehe Beispiel im Screenshot).

Wir prüfen dies, wenn Du Deinen Beitrag im Kampagnen-Dashboard als veröffentlicht meldest.

Damit signalisierst Du Deinen Lesern einen transparenten Umgang mit Kooperationen. Gleichzeitig machst Du deutlich, dass bei der Kooperation auf die inhaltliche Gestaltung Deines Beitrags, sowie auf die Veröffentlichung Deiner persönlichen Meinung kein Einfluss genommen wurde.


Beispiele zur richtigen Kennzeichnung Deiner Blogposts findest Du hier.

 


Eddy

Blogger, Läufer, Gründer, Uhrmacher (aber das war lange vor diesem Internet)